SPD, CDU, Uffbasse und FDP erarbeiten ein gemeinsames Selbstverständnisfür ihre künftige Zusammenarbeit im Darmstädter Stadtparlament

Im Mittelpunkt steht eine Partnerschaft auf Augenhöhe, die von
gegenseitigem Vertrauen getragen wird. Alle Entscheidungen in der
Stadtverordnetenversammlung sollen miteinander besprochen werden. Dabei
werden die jeweiligen Positionen transparent gemacht und, wo möglich,
gemeinsame Lösungen entwickelt. Zentrale Vorhaben und wesentliche
Entscheidungen werden frühzeitig miteinander beraten. Ziel ist es,
möglichst gemeinsame Positionen zu entwickeln; unterschiedliche
Bewertungen bleiben dabei möglich.

Mit gemeinsam 30 Stimmen schaffen die vier Partner eine tragfähige
Grundlage für verlässliche politische Zusammenarbeit. Die Partner
verstehen ihr Bündnis ausdrücklich als offen – weitere politische Kräfte
sind eingeladen, gemeinsam Verantwortung für die Stadt zu übernehmen.

Die Partner bekennen sich ausdrücklich dazu, keine Mehrheiten mit der
AfD zu suchen.

„Wir übernehmen Verantwortung für Darmstadt und freuen uns auf eine
konstruktive Zusammenarbeit, die unterschiedliche Perspektiven vereint
und gemeinsam mit dem Oberbürgermeister die Zukunft der Stadt gestalten
will.“ – Bijan Kaffenberger, SPD

„Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass die Stadt
handlungsfähig bleibt und ihre Aufgaben erfüllt. Das gelingt, wenn
unterschiedliche politische Kräfte gemeinsame Verantwortung übernehmen
und das Wohl der Stadt in den Mittelpunkt stellen.“ – Paul Wandrey, CDU

„Das Wahlergebnis lädt dazu ein, neue Wege zu gehen. Das klassische
Koalitionsmodell stößt erkennbar an seine Grenzen. Deshalb wollen wir
eine neue Form politischer Zusammenarbeit erproben: verbindlich im
Dialog, pragmatisch in der Sache und offen für unterschiedliche
Positionen.“ – Kerstin Lau, Uffbasse

„Darmstadt braucht wirtschaftliche Vernunft, Verlässlichkeit und
Handlungsfähigkeit – genau dafür steht diese Zusammenarbeit.“ –
Christoph Rohloff, FDP